{"id":109903,"date":"2014-05-19T18:00:03","date_gmt":"2014-05-19T16:00:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.apfelnews.eu\/?p=109903"},"modified":"2014-05-19T16:24:42","modified_gmt":"2014-05-19T14:24:42","slug":"italien-freemium-apps-in-der-kritik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.apfelnews.de\/2014\/05\/19\/italien-freemium-apps-in-der-kritik\/","title":{"rendered":"Italien: Freemium-Apps in der Kritik"},"content":{"rendered":"
Das Freemium-Modell hat sich in den letzten Jahren immer mehr verbreitet. Heute geh\u00f6ren Freemium-Apps wie bspw. Clash of Clans, die zwar kostenlos sind, aber innerhalb der App In-Game-W\u00e4hrung oder Erweiterungen als In-App-Kauf anbieten, zu den Apps mit dem h\u00f6chsten Umsatz in Apples App Store. Das Modell bleibt jedoch nicht kritiklos. In Italien sind Freemium-Apps nun in das Visier von Wettbewerbsw\u00e4chtern gekommen.<\/strong><\/p>\n Die italienischen Wettbewerbssch\u00fctzer haben eine Untersuchung gestartet, in der festgestellt werden soll, ob Apple, Amazon, Google und Gameloft<\/strong> in den App Stores und Freemium-Apps genug Informationen \u00fcber das Freemium-Modell<\/strong> bereitstellen. Au\u00dferdem soll untersucht werden, ob die Unternehmen absichtlich Verkaufsstrategien anwenden, die die Nutzer verdeckt dazu bewegen sollen, In-App-K\u00e4ufe zu t\u00e4tigen.<\/p>\n \u201cConsumers could be led to think, contrary to reality, that a game is completely free and therefore they don\u2019t know ahead of time the game\u2019s true cost. It appears also that there is a lack of information regarding how to exclude or limit the possibility of making a purchase inside the app<\/em>\u201d, so die Wettbewerbssch\u00fctzer.<\/p>\n Die Untersuchung folgt einer Aufforderung der Europ\u00e4ischen Kommission<\/strong> an die Unternehmen, das Freemium-Modell mit Vorsicht zu behandeln. Laut der EU k\u00f6nne es den Kunden verwirren, wenn er eine App kostenfrei runterladen kann und dann innerhalb der App geradezu zu In-App-K\u00e4ufen gedr\u00e4ngt werden.<\/p>\n Apple wurde in den letzten Jahren vermehrt das Ziel von Untersuchungen der italienischen Wettbewerbssch\u00fctzer. 2011 wurde das Unternehmen zu einer Strafe in H\u00f6he von 900 Millionen Euro<\/a> wegen der Werbepraxis f\u00fcr Apple Care verurteilt. Au\u00dferdem geriet Apple ins Visier der italienische Steuerbeh\u00f6rden.<\/a><\/p>\n<\/p>\n
Google, Apple, Amazon und Gameloft werden untersucht<\/h3>\n