{"id":157089,"date":"2021-04-09T09:10:15","date_gmt":"2021-04-09T07:10:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.apfelnews.de\/?p=157089"},"modified":"2024-02-08T12:01:39","modified_gmt":"2024-02-08T11:01:39","slug":"riot-games-valorant-game-changers-als-esports-buehne-fuer-frauen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.apfelnews.de\/2021\/04\/09\/riot-games-valorant-game-changers-als-esports-buehne-fuer-frauen\/","title":{"rendered":"Riot Games: Valorant „Game Changers“ als eSports-B\u00fchne f\u00fcr Frauen"},"content":{"rendered":"ANZEIGE -
Riot Games hatte in in den letzten Jahren vor allem mit einer schlechten Presse zu k\u00e4mpfen. Etliche Vorw\u00fcrfe und Klagen wegen Sexismus und Diskriminierung machten ihre Runden und kratzten am bis dahin eigentlich guten Image des Entwicklers. Nun m\u00f6chte Riot Games offenbar weiter gegensteuern und bringt mit seinem neuen Programm „VCT Game Changers“ eine eSports-B\u00fchne speziell f\u00fcr Frauen an den Start. Dabei handelt es sich bei dem Konzept praktisch um zwei Wettbewerbe f\u00fcr das Spiel Valorant. Einerseits gibt es hier den Pl\u00e4nen nach die „VCT Game Changers“-Weltmeisterschaft und zus\u00e4tzlich dazu die „VCT Game Changers“-Academy. Wie die Valorant-Wettbewerbe genau ablaufen sollen und weitere Infos zur Academy gibt Riot Games in einem eigenen Statement bekannt.<\/span><\/p>\n Laut dem Statement von Riot Games stellt die „VCT Game Changers“-Meisterschaft zun\u00e4chst den wichtigsten Teil des neuen Programms dar. Diese soll sich aus mehreren hochstufigen Wettbewerben f\u00fcr Valorant zusammensetzen, welche im Verlauf des Jahres 2021 in verschiedenen Regionen der Welt stattfinden sollen. Dabei sollen die Wettbewerbe mindestens die Gr\u00f6\u00dfe der Turniere der „Ignition“-Serie des letzten Jahres haben. Den Anfang macht Nordamerika, wo bereits f\u00fcr Ende M\u00e4rz ein entsprechendes Event angesetzt ist. Weitere Turniere und Events sollen dann in anderen Regionen zeitnah folgen.<\/span><\/p>\n Nachwuchsf\u00f6rderung ist nat\u00fcrlich auch f\u00fcr die k\u00fcnftigen Top-Spielerinnen von Valorant von hoher Bedeutung. Hier gibt es also keine Unterschiede zu anderen E-Sport-Titeln, zum professionellen Sport im Allgemeinen und zu den Profi-Gl\u00fccksspielern von Casinos wie dem<\/span> GGBet Casino<\/span>. Nimmt man an einem Online Casino teil, dann sollte man darauf achten, dass man an einem seri\u00f6sen Online Casino teilnimmt und die in Deutschland geltenden Gesetze befolgt.<\/span><\/p>\n Hier kommt mit der „VCT Game Changers“-Academy der zweite Teil des „Game Changers“-Programms ins Spiel. Im Rahmen dieses Programms plant Riot Games monatliche Turniere. Mithilfe der Academy k\u00f6nnen sich nochmals deutlich mehr Spielerinnen semiprofessionell und auf lokaler Ebene messen und sich so pr\u00e4sentieren und qualifizieren.<\/span><\/p>\n Beim Organisieren der Academy-Events arbeitet Riot Games den eigenen Angaben nach eng mit GALORANTs zusammen. Hierbei handelt es sich um eine der gr\u00f6\u00dften Communitys f\u00fcr Valorant-Spielerinnen. Bereits das „For the Women Summer Showdown“-Event im September 2020 hatte Riot Games in Zusammenarbeit mit GALORANTs auf die Beine gestellt. Nun gilt es also, viele weitere spannende Turniere und Events zu organisieren, um die n\u00e4chsten Top-Spielerinnen im E-Sport von Valorant zu ermitteln.<\/span><\/p>\n Riot Games gibt in seinem Statement mehrere Gr\u00fcnde f\u00fcr das neue „VCT Game Changers“-Programm an. So habe die Erfahrung und die Vergangenheit gezeigt, dass Frauen, die an Spielen und Wettbewerben teilnehmen m\u00f6chten, h\u00e4ufig durch die „darin herrschenden Umst\u00e4nde“ abgeschreckt w\u00fcrden. Dies w\u00fcrde letztlich auch zu einem echten Wettbewerbsnachteil f\u00fcr die Spielerinnen f\u00fchren. Diese Problematik zeige sich sowohl bei Onlinespielen als auch bei E-Sport-Turnieren. Im Onlinespiel ginge man das Problem zwar bereits durch eine Verbesserung der Chat- und Sprachkommunikation an. Aber gerade im E-Sport-Bereich k\u00f6nne man hier laut Riot Games noch „einen Schritt weiter gehen“. Letztlich ginge es um den Aufbau einer lebendigen Wettbewerbsszene f\u00fcr Valorant und darum, f\u00fcr alle Beteiligten und allen Spielerinnen und Spielern ein sicheres und damit faires Wettbewerbsumfeld zu schaffen. Riot Games sieht das neue und bereits im M\u00e4rz startende „Game Changers“-Programm als einen wichtigen Schritt in diese Richtung an.<\/span><\/p>\n Schon seit Mitte 2018 sieht sich Riot Games mit einer ganzen Reihe an Sexismus-Vorw\u00fcrfen und Klagen konfrontiert. So berichteten gegenw\u00e4rtige und ehemalige Mitarbeiterinnen von nahezu systematischer Diskriminierung weiblicher Angestellter und einem eklatanten Sexismus. W\u00e4hrend der Arbeit und auf Events seien Frauen demnach begrapscht und teilweise sogar vergewaltigt worden. Auch seien Aussichten auf Bef\u00f6rderungen von m\u00e4nnlichen Vorgesetzten systematisch blockiert worden. Seit November 2018 ist eine Sammelklage anh\u00e4ngig, an der sich bis zu 1.000 Kl\u00e4gerinnen beteiligt haben sollen. Zwischenzeitlich wurde hier eine au\u00dfergerichtliche Einigung erzielt, nach der Riot Games eine Summe von 10 Millionen Dollar an die Betroffenen zahlen sollte. Vor einiger Zeit hat allerdings das California Department of Fair Employment and Housing in den Fall eingegriffen. Die Beh\u00f6rde sch\u00e4tzt die Summe von 10 Millionen als zu niedrig ein. Demnach st\u00fcnden den Betroffenen stattdessen insgesamt \u00fcber 400 Millionen US-Dollar zu. Riot Games wies die H\u00f6he der Forderung in einem Interview mit einem Onlinemagazin als „emp\u00f6rend“ zur\u00fcck.<\/span><\/p>\nOffizielle weltweite und lokale Wettbewerbe f\u00fcr Frauen<\/b><\/h2>\n
Gr\u00fcnde f\u00fcr das neue Programm: Riot Games m\u00f6chte sicheres und faires Wettbewerbsumfeld f\u00fcr Frauen schaffen<\/b><\/h2>\n
Alte und neue F\u00e4lle belasten das Image von Riot Games<\/b><\/h2>\n