J\u00fcrgen Neffe, ehemals Redakteur und Reporter f\u00fcr \u201cGeo\u201d und den \u201cSpiegel\u201d hat mit der E-Book-App \u201cLibroid\u201d seine Vorstellung von dem Buch der Zukunft umgesetzt.
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\nDie App, welche in wenigen Wochen f\u00fcr das Apple iPad erscheinen soll, er\u00f6ffnet eine \u201cneue \u00c4ra des multimedialen Lesens und Schreibens\u201d wie der Entwickler und Buchautor auf seiner Homepage verk\u00fcndet.<\/p>\n
Im Gegensatz zu bisherigen Versuchen B\u00fccher in das Zeitalter der digitalen Welt umzusetzen, wie dies etwa bei der iBooks-App von Apple der Fall ist, bei der mit hohem Programmieraufwand das virtuelle Umbl\u00e4ttern dem realen nachempfunden wurde, setzt Libroid auf neue Techniken.<\/p>\n
So werden bei der neuen App von Neffe Texte nicht mehr gebl\u00e4ttert, sondern gescrollt. Seitenzahlen fallen ebenso weg und werden durch Prozentzahlen ersetzt. Ein weiteres Merkmal zeigt sich durch die neue \u201cDreispaltentechnik\u201d. <\/p>\n
So steht im Mittelbereich der neuen Anordnung Text, der sich durch zwei weitere Spalten links und rechts in denen Hyperlinks, Fotos sowie weiterf\u00fchrende Informationen stehen, erg\u00e4nzt wird.<\/p>\n
\u201cAus dem Augenwinkel sehen wir gleichwohl auch Dinge und Geschehnisse neben dem zentralen Wahrnehmungsfeld, wenn auch mit geringerer Sch\u00e4rfe und Aufl\u00f6sung.\u201d <\/p><\/blockquote>\n
erkl\u00e4rt Neffe die neue Anordnung in seiner App auf der Webseite von Libroid.<\/p>\n
Ob Libroid wirklich die \u201czeitgem\u00e4\u00dfe Antwort auf die Digitalisierung von Gutenbergs Erbe\u201d wird, wie der Entwickler sein Projekt beschreibt, wird sich zeigen sobald die App f\u00fcr das iPad der \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich sein wird.<\/p>\n
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\n(Bilder: Libroid)<\/p>\n
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