Beinahe jeder kennt das Ph\u00e4nomen \u201ezugem\u00fcllter Postkasten\u201c. Wenn man morgens sein Email-Postfach \u00f6ffnet und von unz\u00e4hligen Spam-Nachrichten \u00fcberrollt wird, hat man keine Ambition mehr, das Postfach nach wirklich seri\u00f6sen Nachrichten zu durchst\u00f6bern. <\/a>\u201eEin guter Spam-Filter w\u00e4re nat\u00fcrlich auch eine Ma\u00dfnahme gewesen\u201c denkt man sich schlie\u00dflich. Trotzdem fragt man sich, wie all die hartn\u00e4ckigen Spammer an die Email-Adresse gekommen sind, denn immerhin z\u00e4hlt das elektronische Postfach doch seit einigen Jahren zu den pers\u00f6nlichen Daten. Eins steht jedenfalls fest: Die Zeiten, in denen man jemanden mit hundertprozentiger Sicherheit \u00fcber die Email-Adresse erreicht hat, sind vorbei. Mail-Adressen sind mittlerweile im Millionenpaket preiswert zu haben. <\/strong><\/p>\n
Eine neulich erschienen \u00dcbersicht verr\u00e4t, dass 1 Million deutsche Email-Adressen nur 25 US-Dollar<\/a>, also umgerechnet 18 EUR kosten. Das liegt vermutlich auch daran, dass nahezu jeder schon mehrere Adressen hat und einige gar nicht mehr benutzt werden. Andere legen sich extra eine Spam Email-Adresse zu, die dann mit virtuellem Werbe-M\u00fcll \u00fcberh\u00e4uft werden kann. Wiederum andere setzen auf einen guten Spam-Filter. Dann gibt es noch die, die ihre Email-Adresse wechseln, wie die Unterw\u00e4sche.<\/p>\n