{"id":85520,"date":"2013-03-27T19:08:50","date_gmt":"2013-03-27T18:08:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.apfelnews.eu\/?p=85520"},"modified":"2017-02-15T16:11:24","modified_gmt":"2017-02-15T15:11:24","slug":"spotify-video-streaming-service-geplant","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.apfelnews.de\/2013\/03\/27\/spotify-video-streaming-service-geplant\/","title":{"rendered":"Spotify: Video-Streaming-Service geplant"},"content":{"rendered":"
Seit Spotify im letzten Jahr nach Deutschland gekommen ist, k\u00f6nnen auch Nutzer hierzulande sich \u00fcber hervorragendes Musikstreaming freuen. WEltweit hat Spotify inzwischen \u00fcber 24 Millionen User, sechs davon sind zahlende Premiumkunden. Und ein Ende ist nicht in Sicht. Deutsche Kunden nutzen den Service im Schnitt 109 Minuten am Tag. Wie ein Bericht von Business Insider <\/a>nun verlauten lie\u00df, plant Spotify f\u00fcr die Zukunft, sich mit Services wie Netflix, HBO, Maxdome und iTunes zu messen und neben Musik- auch Videostreaming anzubieten.<\/strong><\/p>\n Business Insider bezieht sich dabei auf zwei Quellen, die „die Pl\u00e4ne des Unternehmens kennen“. Spotify holt zu einem Rundumschlag gegen die existierenden Video-on-Demand-Services aus und m\u00f6chte Netflix langfristig gesehen die Krone in diesem Bereich abnehmen. Dies soll vor allem durch exklusiven Content erreicht werden. Exklusive Inhalte sind Teil von Netflix‘ neuester Strategie. Der Dienst brachte k\u00fcrzlich die erste eigene Serie House of Cards <\/em>heraus, die eine Zusammenarbeit mit dem Regisseur David Fincher ist.<\/p>\n Das pl\u00f6tzliche Interesse an Videostreaming entstand laut den Quellen, weil das Audio-Modell von Spotify nicht so anlief, wie die Macher sich das gedacht hatten. Business Insider schreibt:<\/p>\n The original plan for Spotify was that it would grow so popular with music listeners that Spotify would be able to dictate negotiations with the labels. This hasn't happened. This is in part because there are several Spotify competitors all bidding for the same rights to the same music. Even though it has become a significant source of revenue for the labels, Spotify still depends on the labels more than they depend on it.<\/p><\/blockquote>\n Langfristig wollte Spotify sich in eine Position bewegen, in der man w\u00e4hrend der Contentverhandlungen mit den Labels die Bedingungen diktieren kann. Aufgrund der vielen Konkurrenz in der Branche ist es dazu aber nicht gekommen Spotify ist mehr von den Labels abh\u00e4ngig als die Labels von Spotifiy.<\/p>\n Das Videostreaming soll Spotify aus der Abh\u00e4ngigkeit von den Labels l\u00f6sen. Ein interessanter Gedanke, aber man muss sich fragen, warum die Macher v\u00f6llig neue Wege betreten wollen. Es w\u00e4re wohl einfacher, in Kooperation mit Musikern exklusive musikalische Inhalte anzubieten.<\/p>\n Dementsprechend werden auch Zweifel an dem Bericht von Business Insider laut. Paul Sloan von CNET<\/a>\u00a0merkt an, dass das Ger\u00fccht nicht wirklich zu den Aussagen des Spotify-CEO Daniel Ek passen. Dieser sagte k\u00fcrzlich, dass seine Firma sich vorerst auf Musik konzentriere. Auch VentureBeat<\/a> meldete Zweifel an. Spotify sei finanziell schon sehr durch Musikrechte belastet. Man kann sich nicht vorstellen, dass noch genug Geld f\u00fcr exklusive Videoinhalte \u00fcbrig sei. Ger\u00fcchte in diese Richtung habe es schlie\u00dflich schon 2011 gegeben, von daher zweifele man an dem Wahrheitsgehalt.<\/p>\n <\/p>\n Wie sieht es mit euch aus? W\u00fcrdet ihr euch Filme und Serien auf Spotify ansehen? Wie viel w\u00fcrdet ihr f\u00fcr so einen Dienst zahlen wollen?<\/em><\/p>\n <\/p>\n<\/a><\/p>\n
Videostreaming f\u00fcr mehr Unabh\u00e4ngigkeit<\/h3>\n
Zweifel am Bericht von Business Insider<\/h3>\n